Gewohnheitsänderung leicht gemacht Part III

Aktualisiert: 2. Juli 2021


In diesem letzten Beitrag der Blogreihe zum Thema Gewohnheitsänderung erfährst du mehr über weitere Hilfetools, die dich bei der Umsetzung deiner Gewohnheiten unterstützen können. Selbstverständlich ist es nicht notwendig alle anzuwenden. Wenn du deine Gewohnheiten schon lieben gelernt hast benötigst du vielleicht garkeins dieser Tools, aber nichtsdestotrotz können diese Tools bzw. Techniken besonders in der Anfangszeit oder in schwierigen Phasen hilfreich sein.

Ich hoffe sehr, dass dir dieser Beitrag hilft und wünsche dir viel Freude beim Lesen.

Falls du die ersten beiden Teile der Blogreihe noch nicht gelesen hast:


Hier geht’s zu Part I

Hier geht’s zu Part II



Tools, die es dir leichter machen

1. Überwachungs-Tools /Monitoring

Als Überwachungstool eignen sich besonders gut die technischen Unterstützungen. Apps wie Runtastic, Fitlist, Habitbull oder MyfitnessPal ermöglichen uns, unsere Erfolge zu messen und eine Übersicht über unser Verhalten zu erlangen. Unser Appstore bietet jede Menge Optionen. Da wir unser Handy sowieso jeden Tag benutzen kann eine App besonders hilfreich sein, da man jeden Tag erneut dran erinnert wird. Eine weitere Möglichkeit, die besonders für sportliche Ziele geeignet ist, sind Aktivitätstracker oder Schrittzähler. Da diese immer am Ende des Tages dein Verhalten spiegeln, können sie sehr wirkungsvoll sein. Quasi wie ein Freund der dir Feedback darüber gibt, wie aktiv dein Alltag war. Auch eine einfache Erinnerung auf deinem Smartphone kann ausreichend sein.


Hier sind meine Empfehlungen für Tracking-Apps:

























 

Meine Empfehlungen für Fitness Tracker:

















 

Analoge Methoden

Wenn du es lieber Analog magst, lege ich dir die Don´t break the Chain Methodeans Herz. Übersetzt bedeutet es, dass du die Kette nicht unterbrechen solltest. Lade dir die PDF-Datei unter diesem Absatz herunter und drucke sie dir aus. Hänge sie irgendwo hin, wo du sie täglich siehst. Schreibe als Überschrift deine Gewohnheit darüber. Alles was du dann tun musst, ist jeden Tag ein Kreuz zu machen, wenn du die Gewohnheit ausgeführt hast. Du wirst merken, dass es ein blödes Gefühl ist, wenn man einen Tag kein Kreuz macht, und die Kette unterbrochen wird.

Studien haben gezeigt, dass es im Durchschnitt 66 Tage dauert bis eine Gewohnheit automatisch abläuft und gefestigt ist, daher enthält die Datei 70 Tage hintereinander zum Ankreuzen.



Gewohnheitstracker
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2. Sorge für (öffentliche) Verantwortung

Einer der Gründe warum Programme wie the Biggest Looser oder Weight Watchers funktionieren, ist die öffentliche Verantwortung die damit einhergeht. Es ist unangenehm zuzugeben nichts getan zu haben, wenn man sich geäußert hat etwas umzusetzen. Es reicht jedoch oft aus seinen Freunden, Verwandten oder dem Partner von dem neuen Vorhaben zu erzählen und um Unterstützung zu bitten. Unterstützung soll hier lediglich bedeuten, dass die Menschen in deinem Umfeld dir keine Steine in den Weg legen. Stattdessen sollten sie den Weg für dich frei räumen, ohne dich zu kritisieren.

Einige Leute fahren auch gut damit noch stärker in die Öffentlichkeit zu gehen, indem Sie Ihre Reise zu einer neuen Gewohnheit auf den sozialen Medien teilen. Wenn du dir vorstellen kannst, dass diese Art von Verantwortung auch für dich geeignet ist, ermutige ich dich diese Strategie zu nutzen.

Du kannst dir auch einen sogenannten „Accountability Buddy“ suchen. Klingt komisch, ist aber sehr hilfreich. Mein Freund und ich haben uns gegenseitig zum Accountability Buddy erklärt, das heißt, einmal pro Woche setzen wir uns gemeinsam hin und erzählen dem anderen, was wir in dieser Woche erreichen möchten. Im Laufe der Woche kann der Buddy dann immer wieder daran erinnern und nachfragen wie es mit der Umsetzung des Vorhabens vorangeht. Nach einer Woche fragt der Buddy dann ab, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden. Es macht Spaß eine solche Gewohnheit zu haben, und eine solche Form der Unterstützung kann sehr hilfreich sein.

Vielen Menschen hilft es auch sich Unterstützung von einem externen zu holen, zum Beispiel einem Ernährungscoach oder Personaltrainer. Alleine die Tatsache, dass man Geld für etwas ausgegeben hat sorgt in den meisten Fällen für Motivation.





Dies waren die 3 Beiträge zum Thema Gewohnheitsänderung leicht gemacht. Ich hoffe sehr, dass sie dir geholfen haben.


deine Vanessa:-*

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